WERMA: Katalog 2017/2018

21 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 110 120 130 dB www.werma.com Allgemeine Informationen Hörschwelle Ticken von Uhren Staubsauger Straßenverkehr Presslufthammer Flugzeug Schmerzschwelle Unterhaltung, Sprache in 1m Geräuschbeispiele des täglichen Lebens Tonfrequenz Schall ist eine Abfolge von Luftdruckschwankungen verschiedener Amplituden mit einer bestimmten Häufigkeit pro Zeiteinheit. Diese Häufigkeit wird als Frequenz bezeichnet und in der Einheit 1/s = 1Hz (Hertz) gemessen. Sie ist nach dem deutschen Phy- siker Heinrich Rudolf Hertz benannt. Ein Ton wird von der Schwingung einer Frequenz erzeugt. Der Kammerton A beispielsweise entspricht einer Frequenz von 440 Hz. Als Geräusch bezeichnet man mehrere sich überlagernde Töne. Das menschliche Ohr ist nur in der Lage,Töne in einem bestimmten Frequenzbereich wahrzunehmen. Bei Kindern liegt dieser Bereich zwischen 20 und 20.000 Hz. Allerdings sinkt diese Wahrnehmungsgrenze im zunehmenden Alter: Bei 50 Jahren liegt sie etwa bei 12.000 Hz, danach oft nur noch bei 5.000 Hz. Das menschliche Ohr nimmt Töne unterschiedlicher Frequenzen verschieden stark wahr. Die Hörschwelle und die Schmerz­ schwelle sind daher abhängig von der jeweiligen Frequenz. Aus diesem Grund arbeiten akustische Signalgeber meist in einem Frequenzbereich zwischen 500 und 3.000 Hz. Signalisierungsindex Der Signalisierungsindex bietet eine einfache Möglichkeit, um das richtige WERMA Produkt auszuwählen. Abgeleitet aus den Messwerten der jeweiligen Produkte und der subjektiven Signalwahrnehmung führt Sie dieser Index schnell zum passenden Produkt. So finden Sie ganz einfach das optimale Produkt für Ihren individuellen Einsatzzweck. Warum fließt bei WERMA die subjektive Signalwahrnehmung mit in den Signalisierungsindex ein? Da physikalische Messgrößen allein bzgl. Signalwirkung nur bedingt vergleichbar sind. Die angegebenen Messwerte berück- sichtigen das Wahrnehmungsvermögen des menschlichen Ohres, die psychologische Wirkung unterschiedlicher Tonfolgen und Frequenzänderungen bleiben jedoch unberücksichtigt, da diese Aspekte rein messtechnisch nicht zu erfassen sind. Deshalb hat WERMA den Signalisierungsindex eingeführt. Wie gut ein akustisches Signal zu hören ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: der Schalldruckpegel des Signal (in dB) die Frequenz des Tons (in Hz) der Abstand zwischen Signalgerät und Empfänger die Umgebungslautstärke sonstige Umgebungseinflüsse (z. B. Luftfeuchtigkeit, Windrichtung)

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