Rittal Handbuch 35
Technische Informationen 905 Rittal System-HB 35/Technische Informationen Weitere technische Informationen finden Sie im Internet. Schutzarten nach IEC 60 529 (EN 60 529) Die Kennzeichnung der IP-Schutzart erfolgt durch 2 Kennziffern. Beispiel für die Angabe einer Schutzart, z. B. IP 43: Kennbuchstaben Erste Kennziffer Zweite Kennziffer Schutzgrade für Berührungs- und Fremdkörperschutz: erste Kennziffer Schutzgrade für Wasserschutz: zweite Kennziffer Erste Kennziffer Schutzumfang Zweite Kennziffer Schutzumfang Benennung Erklärung Benennung Erklärung Geschützt gegen feste Fremdkörper 50 mm Durch- messer und größer Die Objektsonde, Kugel 50 mm Durchmesser, darf nicht voll eindrin- gen 1) . Geschützt gegen Tropf- wasser Senkrecht fallende Tropfen dürfen keine schädlichen Wirkungen haben. Geschützt gegen feste Fremdkörper, 12,5 mm Durchmesser und größer Die Objektsonde, Kugel 12,5 mm Durchmesser, darf nicht voll eindrin- gen 1) . Der gegliederte Prüffinger darf bis zu seiner Länge von 80 mm eindringen, ausreichender Abstand zu gefährli- chen Teilen muss jedoch eingehalten werden. Geschützt gegen Tropf- wasser, wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist Senkrecht fallende Tropfen dürfen keine schädlichen Wirkungen haben, wenn das Gehäuse um einen Winkel bis zu 15° beiderseits der Senkrech- ten geneigt ist. Geschützt gegen feste Fremdkörper, 2,5 mm Durchmesser und größer Die Objektsonde, 2,5 mm Durchmes- ser, darf überhaupt nicht eindringen 1) . Geschützt gegen Sprühwasser Wasser, das in einem Winkel bis zu 60° beiderseits der Senkrechten gesprüht wird, darf keine schädli- chen Wirkungen haben. Geschützt gegen feste Fremdkörper, 1,0 mm Durchmesser und größer Die Objektsonde, 1,0 mm Durchmes- ser, darf überhaupt nicht eindringen 1) . Geschützt gegen Spritzwasser Wasser, das aus jeder Richtung gegen das Gehäuse spritzt, darf keine schädlichen Wirkungen haben. Staubgeschützt Eindringen von Staub ist nicht voll- ständig verhindert, aber Staub darf nicht in einer solchen Menge eindrin- gen, dass das zufriedenstellende Arbeiten des Gerätes oder die Sicher- heit beeinträchtigt wird. Geschützt gegen Strahl- wasser Wasser, das aus jeder Richtung als Strahl gegen das Gehäuse gerichtet ist, darf keine schädlichen Wirkun- gen haben. Staubdicht Kein Eindringen von Staub bei einem Unterdruck von 20 mbar im Gehäuse. Geschützt gegen starkes Strahlwasser Wasser, das aus jeder Richtung als starker Strahl gegen das Gehäuse gerichtet ist, darf keine schädlichen Wirkungen haben. Geschützt gegen zeitweili- ges Untertauchen in Wasser Wasser darf nicht in einer Menge ein- treten, die schädliche Wirkung verur- sacht, wenn das Gehäuse unter genormten Druck- und Zeitbedingun- gen zeitweilig in Wasser unterge- taucht wird. Geschützt gegen dauern- des Untertauchen in Wasser Wasser darf nicht in einer Menge ein- treten, die schädliche Wirkungen ver- ursacht, wenn das Gehäuse dauernd unter Wasser getaucht ist unter Bedingungen, die zwischen Herstel- ler und Anwender vereinbart werden müssen. Die Bedingungen müssen jedoch schwieriger sein als für die Kennziffer 7. Geschützt gegen Strahl- wasser mit hohem Druck und hoher Temperatur Wasser, das aus jeder Richtung unter stark erhöhtem Druck gegen das Gehäuse gerichtet ist, darf keine schädlichen Wirkungen haben. 1) Der volle Durchmesser der Objektsonde darf nicht durch eine Öffnung des Gehäuses hindurchgehen IP
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