Phoenix Contact: Stromversorgungen, Überspannungsschutz und Geräteschutzschalter 2017/18
Weitere Informationen und vollständige technische Daten unter phoenixcontact.net/products 11 PHOENIX CONTACT Überspannungsschutz und Entstörfilter Grundlagen Überspannungsschutz für die Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik Die Vielzahl an unterschiedlichen Anwen- dungen stellt an den Überspannungsschutz für die Mess-, Steuerungs- und Regelungs- technik eine besondere Herausforderung dar. Verschiedene Signalarten, Schnittstellen und Feldbussysteme erfordern ein maßge- schneidertes Produkt und ein breites Produktspektrum. Daher sind unterschied- liche, speziell auf die Applikation optimierte Schutzschaltungen verfügbar. Man unterscheidet in erster Linie zwischen zwei Signalformen: Eigenständig geschlossene Kreise (Loops) und Signale mit einem gemeinsamen Bezugsleiter, bzw. einem gemeinsamen Rückleiter. Die eigenständigen geschlossenen Kreise (Loops) sind aus Gründen der Störsicher- heit oft vom Erdpotenzial isoliert ausge- führt. Überspannungsschutz für die Informationstechnik Im Bereich der Informationstechnik arbei- ten die verschiedenen Schnittstellen mit niedrigen Signalpegeln bei hohen Frequen- zen. Das macht sie besonders empfindlich gegen Überspannungen und kann zur Zerstörung elektronischer Komponenten von IT-Anlagen führen. Die Überspannungs- schutzgeräte müssen daher über ein hoch- wertiges Signalübertragungsverhalten verfügen, da ansonsten mit Störungen in der Datenübertragung zu rechnen ist. Anzutref- fende Schnittstellen wären zum Beispiel die folgenden: Ethernet, Serielle und Telekom- munikations-Schnittstellen. Überspannungsschutz für Sende- und Empfangsanlagen Typische Anwendungsgebiete im Bereich der Sende- und Empfangsanlagen sind der Antennenanschluss von Fernseh- und Rund- funkgeräten, die Videokommunikation, sowie Mobilfunkanlagen. Gebäudeüber- schreitende und dabei meist sehr lange Antennenleitungen, sowie die Antennen selbst, sind atmosphärischen Entladungen direkt ausgesetzt. Über den Leitungsweg können Überspannungen bis in die empfind- lichen Schnittstellen der Sende- und Emp- fangsanlagen gelangen.
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