OMRON: Automatisierungsplattform Sysmac - 5. Ausgabe
Maschinen-Controller der NJ-Serie 59 Funktionsspezifikationen für CPU-Baugruppen mit Datenbankverbindung Hinweis: DB2-, MySQL- und Firebird-Verbindungen werden nur von CPU-Baugruppen der Version 1.08 oder höher und SYSMAC Studio der Version 1.09 oder höher unterstützt. Funktionsspezifikationen für CPU-Baugruppen mit SECS/GEM-Kommunikation Eigenschaft NJ 501-1@20 CPU-Baugruppe Unterstützte Schnittstelle Integrierte EtherNet/IP-Schnittstelle Unterstützte Datenbank Microsoft Corporation: SQL Server 2008/2008 R2/2012 Oracle Corporation: Oracle Database 10g/11g IBM Corporation: DB2 für Linux, UNIX und Windows 9.5/9.7/10.1/10.5 Oracle Corporation: MySQL Community Edition 5.1/5.5/5.6 *1 Firebird Foundation Incorporated: Firebird 2.1/2.5 *1. Die unterstützten Speicher-Engines der DB sind InnoDB und MyISAM. Anzahl an DB-Verbindungen (Anzahl der Daten- banken, die gleichzeitig verbunden sein können) max. 3 Verbindungen *2 *2. Bei Herstellung von zwei oder mehr DB-Verbindungen ist eine Funktion nicht garantiert, wenn für die Verbindungen verschiedene Datenbanktypen eingerichtet werden. Befehl Unterstützte Funktionen Die folgenden Vorgänge können durch Ausführung der DB-Verbindungsbefehle in den CPU-Baugruppen der NJ-Serie durchgeführt werden. Datensätze einfügen (INSERT), Datensätze aktualisieren (UPDATE), Datensätze abrufen (SELECT) und Datensätze löschen (DELETE) Anzahl der Spalten in INSERT/ UPDATE/SELECT-Vorgängen SQL-Server: max. 1024 Spalten Oracle/DB2/MySQL/Firebird: max. 1000 Spalten Anzahl der Datensätze in der Aus- gabe eines SELECT-Vorgangs Max. 65535 Elemente max. 4 MB Anzahl der DB-Maps, für die ein Zuordnung erstellt werden kann SQL-Server: max. 60 Variablen Oracle/DB2/MySQL: max. 30 Variablen Firebird: max. 15 Variablen Auch wenn die Anzahl der DB-Map-Variablen den oberen Grenzwert noch nicht erreicht hat, beträgt die Gesamtzahl der Strukturelemente, die als Datentyp von DB-Map-Variablen verwendet werden, maximal 10000 Elemente. RUN-Betriebsart des DB-Verbindungsdienstes Betriebs- oder Testmodus: • Betriebsmodus: Bei Ausführung des Befehl greift der Dienst tatsächlich auf die DB zu. • Testmodus: Nach Ausführung aller Befehle beendet der Dienst gewöhnlich den Befehl ohne tatsächlichen Zugriff auf die DB. Spool-Funktion Wird zum Speichern der SQL-Anweisungen bei Auftreten eines Fehlers und zum erneuten Senden der Anweisungen verwendet, wenn der Fehler in der Kommunikation behoben ist. Spool-Kapazität: 1 MB *3 *3. Weitere Informationen finden Sie im Bedienungshandbuch „NJ-Serie CPU-Baugruppen – Datenbankverbindung“ (W527). Betriebsprotokoll-Funktion Die drei folgenden Protokolltypen können gespeichert werden: • Ausführungsprotokoll: Protokoll zur Überwachung der Ausführungen des DB-Verbindungsdienstes • Fehlerbehebungsprotokoll: Detailliertes Protokoll für die Ausführungen von SQL-Anweisungen des DB-Verbindungsdienstes • SQL-Ausführungsfehlerprotokoll: Protokoll für Ausführungsfehler von SQL-Anweisungen der DB DB-Verbindungsdienst-Abschaltfunktion Wird zum Abschalten des DB-Verbindungsdienstes verwendet, nachdem die Betriebsprotokolldateien automatisch auf der SD-Speicherkarte gespeichert wurden. Eigenschaft NJ 501-1340 CPU-Baugruppe Unterstützte Schnittstelle Integrierte EtherNet/IP-Schnittstelle Unterstützte Normen *1 *1. E42-Rezepturen, große Prozessprogramme und E139-Rezepturen werden nicht unterstützt. Die Baugruppe entspricht den folgenden SEMI-Normen: E37-0303, E37.1-0702, E5-0707 und E30-0307 Grundsätzliche GEM-Anforderung Zustandsmodell, Geräteverarbeitungszustand, hostgesteuertes S1, F13/F14-Szenario, Ereignisbenachrichtigung, Online-Identifizierung, Fehlermeldung, Steuerung (bedienergesteuert), Dokumentation Zusätzliche GEM-Funktionen Kommunikation herstellen, Konfiguration von dynamischem Ereignisbericht, Erfassung von Variablendaten, Erfassung von Aufzeichnungsdaten, Erfassung von Statusdaten, Alarmverwaltung, Fernbedienung, Gerätekonstante, Prozessrezepturverwaltung *2 , Materialbewegung, Geräteterminaldienst, Uhr, Grenzwertüberwachung, Spooling, Steuerung (hostgesteuert) *2. Die Funktion steht nicht zur Verfügung, wenn keine SD-Speicherkarte eingelegt ist. Benutzerdefinierte Meldung Sie können nicht GEM-konforme Kommunikationsmeldungen erstellen und Host-Kommunikation führen. GEM-spezifischer Befehl Die Baugruppe unterstützt 29 Befehle für folgende Aufgaben: • Ändern des GEM-Dienststatus • Einstellen der HSMS-Kommunikation • Melden von Ereignissen und Alarmen • Bestätigen von Host-Befehlen und erweiterten Fernbefehlen • Ändern von Gerätekonstanten • Heraufladen und Herunterladen von Prozessprogrammen • Senden und Bestätigen von Geräteterminalnachrichten • Anforderung von Zeitänderungen • Senden anwenderdefinierter Meldungen • Abrufen des SECS-Kommunikationsprotokolls GEM-Dienstprotokoll Kann folgende Informationen aufzeichnen: • HSMS-Kommunikationsprotokoll: Führt ein Protokoll der HSMS-Kommunikationsvorgänge • SECS-Meldungsprotokoll: Führt ein Protokoll der SECS-II-Kommunikationsmeldungen • Ausführungsprotokoll: Führt ein Protokoll der Ausführungen von GEM-Befehle n *2 Herunterfahren des GEM-Dienstes Speichert the Spooling-Daten und Protokolldatensätze des GEM-Dienstes auf einer SD-Speicherkarte und beendet den GEM-Dienst
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