LÜTZE: Wandler
Eingang, Ausgang und Versorgung und damit auch alle daran angeschlossenen Geräte sind galvanisch voneinander getrennt. Auf diese Weise werden sowohl der Eingangskreis von der Versorgung, der Ausgangskreis von der Versorgung, als auch Eingangs- und Aus- gangskreis voneinander entkoppelt. Die Ein- gangssignale müssen aktive Signale sein. Das Ausgangssignal ist ein verstärktes und gefil- tertes Signal. 2-Wege-Trennung: Eingangstrennung Bei dieser Trennungsart ist der Eingang galva- nisch getrennt vom Ausgang und der Ver- sorgung, die beide auf dem gleichen Potential liegen. Bild: 2-Wege-Eingangstrennung Mit Hilfe dieser Trennungsart können Geräte, die am Ausgang angeschlossen sind, effektiv vor Störungen geschützt werden. Die Ein- gangssignale müssen aktive Signale sein. Das Ausgangssignal ist ein verstärktes und gefil- tertes Signal. 2-Wege-Trennung: Ausgangstrennung Bei dieser Trennungsart ist der Ausgang gal- vanisch getrennt vom Eingang und der Versorgung, die beide auf dem gleichen Potential liegen. Bild: 2-Wege-Ausgangstrennung Mit Hilfe dieser Trennungsart können Geräte, die am Eingang angeschlossen sind, effektiv vor Störungen geschützt werden. Die Ein- gangssignale müssen aktive Signale sein. Das Ausgangssignal ist ein verstärktes und gefil- tertes Signal. 2-Wege-Trennung: Speisetrennung Bei dieser Trennungsart wird am Eingang eine zusätzliche Versorgung bereitgestellt. Diese Hilfsenergie wird genutzt, um an der Ein- gangsseite angeschlossene passive Mess- wertaufnehmer betreiben zu können. Der Aufbau dieser Trennungsart ist identisch zur Eingangstrennung. Die Versorgung und der Ausgang liegen wieder auf dem gleichen Potential. Bild: 2-Wege-Speisetrennung Mit Hilfe dieser Trennungsart können einer- seits Geräte, die am Ausgang angeschlossen sind, effektiv vor Störungen geschützt werden und es wird die oben beschriebene Hilfs- energie zur Verfügung gestellt. Das Aus- gangssignal ist ein verstärktes und gefiltertes Signal. Passive Trennung Im Gegensatz zur aktiven Trennung wird für die passive Trennung keine zusätzliche Ver- sorgungsspannung benötigt. Die Energie, die für die galvanische Trennung und die Signalübertragung erforderlich ist, wird aus dem Eingangskreis bezogen. Dazu wird ein am Eingang des Trennmoduls entstehender geringer Spannungsabfall benutzt. Das Ein- gangsmesssignal wird mit diesem Span- nungsabfall belastet. Der für die Funktion der Module erforderliche Ansprechstrom beträgt nur einige A. Der dadurch entstehende Übertragungsfehler ist vernachlässigbar. Mit dieser Trennungsart kann keine Signalverstärkung realisiert werden. Außerdem arbeiten diese Trennmodule nicht rückwirkungsfrei. Das bedeutet, jede Belastung des Ausgangs belastet in gleichem Maße das Eingangssignal. Trennmodule ohne Hilfsenergie übertragen unipolare Stromsignale im Verhältnis 1:1. Die mögliche Bürdenspannung am Ausgang ist um den Spannungsabfall am Eingang bei Aus- gangskurzschluss (Eigenspannungsbedarf) geringer als die Belastbarkeit des Eingangs- signals. Bild: Passive Trennung, Speisung Eingang Mit Hilfe dieser Trennungsart können bei- spielsweise Erdschleifen aufgetrennt und Signale gefiltert werden. Die Eingangssignale müssen aktive Stromsignale sein. Das Aus- gangssignal ist ebenfalls ein Stromsignal. 12 Signal-Trennwandler · Grundlagen
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