LÜTZE: Industrielle-Spannungsversorgung

15 Ein 24 V Signal als Sammelstörmeldung ge- setzt. Damit entfällt das Installieren und Ver- drahten von zusätzlichen Hilfskontakten. Das Wiedereinschalten nach Behebung des Fehlers erfolgt dann entweder über den am Gerät befindlichen mechanischen Schalter oder über Fernsteuerung aus der Anlage heraus. Diese kanalbezogene Schaltmöglichkeit ist insbeson- dere in der Inbetriebnahmephase einer Anlage von enormer Wichtigkeit, da so einzelne Anlagenteile gezielt zugeschaltet und überprüft werden können. LOCC-Box Praxisgerecht und Rationell Die Überwachungsfunktion an sich ist die eine Seite der Medaille. Die Kehrseite ist in vielen anderen Systemen die dazugehörige Mechanik. Betrachtet man den Markt, so wer- den häufig mehrkanalige Lösungen angeboten, die nur dann Sinn machen, wenn exakt die zur Verfügung stehenden Kanäle benötigt werden. Trifft das nicht zu, oder muss man nachträglich nur einen Kanal zusätzlich implementieren, ver- schenkt man Geld und Platz. Ein weiterer Nachteil dieser Lösung ist das Schleifen von bis zu 40 A über eine Leiterplatte. Das bedeutet eine enorme Belastung des Trägermaterials und eine Unterbrechung der gesamten Versorgung im Falle eines Gerätetausches. Das was in anderen Bereichen der Automatisierungstechnik seit über 10 Jahren Stand der Technik ist bietet sich auch hier als ideale Lösung im Hochmodularen Aufbau! Auch hier setzt das LOCC-Box System neue Maßstäbe. Der einkanalige Aufbau mit allen beschriebenen Funktion bietet die höchstmögli- che Flexibilität. Wie unten zu sehen ist, kann Elektronische Lastüberwachung · Grundlagen der Kunden entscheiden, ob jedes Modul ein- zeln, oder über die Systemversorgung (Einspeiseklemme, Kupfer Schiene, Endklemme) die Versorgung erfolgt. Der be- sondere Vorteil dieser Art von Einspeisung ist der schraubenlose Kontaktschlitten, der einen Tausch einzelner Kanäle im Betrieb und ohne Unterbrechung der gesamten Versorgung ermöglicht. Zusätzlich ergibt sich daraus die Funktion des Freischaltens einzelner Pfade, um notwendige Arbeiten gefahrlos durchführen zu können. Der maximale Einspeisestrom wird durch die 6mm 2 Klemme bestimmt und beträgt DC 40 A. Durch die geringe Bau breite von nur 8,1 mm ergibt sich selbst bei einem Aufbau mit 40 Kanälen eine Baubreite von nur 340 mm. Das Systemgehäuse runden Bezeichnungsschilder, Plombiermöglichkeit und ein Brückungssystem zum Schleifen von Signalen ab. Standard Anwendung ohne Einspeiseset Art.-Nr. 716425 mit Einspeiseset Art.-Nr. 716425 Einzelaufbau mit Distanzklemme Leergehäuse als Platzhalter Die Einspeisung der Versorgungs- spannung erfolgt direkt an der Federzugklemme 6. DC 12/24 V: Klemme 6 0 V (Bezug): Klemme 5 Die Distanz- klemme Art.-Nr. 716422 dient als Ab- standshalter bzw. als Iso- lationsplatte. Einspeisung über die Federzug- klemme 6. Das Leergehäuse ohne Kontakte Art.-Nr. 716424 kann als Platzhalter für zukünftige Erweiterungen eingesetzt werden. Die Einspeisung der Versorgungs- spannung erfolgt über die Einspeise- klemme. 0 V (Bezug): Klemme 5 DC12/24 V Doppelte Einspeisung links Zusätzliche Einspeisung in der Mitte Zusätzliche Einspeisung rechts oder Abgang zum nächsten Block Art.-Nr. 716421 Art.-Nr. 716425 DC 12/24 V Brückungskamm (weiß) Art.-Nr. 716425 DC 24 V DC 12/24 V DC 12/24 V DC 12/24 V nächster Block DC 12/24 V Anwendung mit zusätzlicher Einspeiseklemme Einspeiseset Art.-Nr. 716425 und Einspeiseklemme Art.-Nr. 716421 Die Einspeiseklemme ist an der linken Seitenwand mit einem Durchbruch versehen. Damit ist eine variable Positionierung im Systemaufbau möglich. Der max. Summenstrom kann somit erhöht werden. Max. 160 A / 4 Einspeisungen

RkJQdWJsaXNoZXIy Mjg1MjI=