LÜTZE: Ethernet Connectivity
56 LÜTZE - Ethernet Connectivity • Glossar Store & Forward. Switching-Verfahren, bei dem ein Paket erst komplett abgespeichert und dann erst weitergeleitet wird. --> Cut-Through STP 1. Shielded Twisted Pair. Kabel mit geschirmten verdrillten Adernpaaren. --> PIMF, UTP. 2. - Spanning Tree Protocol. Switch. Komponente der Schicht 2 des - OSI-Referenzmodells. Syno- nyme: Brücke, Bridge. Leitet ein Paket im Gegensatz zum --> Hub nur an den Port weiter, an dem die Zielstation angeschlossen ist, was zur Lasttrennung einzelner Segmente führt. Zwischen zwei Switches wird im Vollduplex-Betrieb kein Zugriffsverfahren mehr benötigt. Mittlerweile gibt es sogenannte Layer-3- und Layer-4-Switches, die Teilfunktionen dieser Schichten zusätzlich implementiert haben. Symmetrie , Symmetriedämpfung Leistungsverhältnis von Gegentaktwelle zu Gleichtaktwelle als Maß für das EMV-Verhalten symmetrischer Cu- Kabel (bei geschirmten Kabeln zusätzlich -> Schirmdämpfung) SX Short Wavelenth (Gigabit-Ethernet). Tag-Feld. Optionales Feld im Ethernet Packet, nach den Quelldaten eingefügt. TCO. Total Cost of Ownership. TCP. Transmission Control Protocol. erbindungsorientiertes Transport- Protokoll auf Schicht 4 der TCP/IP-Protokollfamilie. --> UDP. TCP/IP. Transmission Control Protocol/Internet Protocol. Meist verbreitete Protokollfamilie, ab Schicht 3 aufwärts. Bei --> IETF standardisiert. Protokolle die aufeinander aufbauen: Schicht 3: IP;Schicht 4: TCP, UDP; Schicht 5: TFTP, SMTP, FTP, ... Die Schicht 5 beinhaltet Schicht 5 bis 7 des OSI-Modells. Telnet. Virtuelles Terminalprogramm des TCP/IP-Stacks für Remote Zugriff via Netz auf das User-Interface der seriellen Schnittstelle. TFTP. Trivial File Transfer Protocol. Protokoll auf Schicht 5, nutzt --> UDP zum Transport, daher Einsatz in --> LANs. Token-Ring Datennetz. Standardisiert bei IEEE 802.5, jedoch auch pro- prietäre Lösungen von IBM. TOS. Type Of Service. Feld im IP-Paket für --> Priorisierung. TPE. Thermoplastische Elastomere, Kunststoffklasse mit speziellen Eigenschaften als Isolations- und Mantelmaterial für Kabel TP Twisted-Pair. Symmetrisches Kupfer-Datenkabel. Transceiver. Setzt Datensignal von AUI-Schnittstelle auf ein Medium um z.B. Twisted-Pair. Neue Komponenten haben Transceiver bereits imple- mentiert. Für ältere Komponenten gibt es Aufstecktransceiver für Multimode, Twisted-Pair oder Koax. Trunking. Aggregation. TTL. Time To Live. Feld im IP-Protokollkopf (Header), das angibt, wieviele Routerübergänge (Hops) für das Paket noch erlaubt sind, bevor es automatisch gelöscht wird. Tx Transmit. Übertragungsrate; Geschwindigkeit der Übertragung, --> Bandbreite, • ETHERNET: 10, 100, 1000, 10000Mbit/s • Token-Ring: 4Mbit/s, 16Mbit/s • FDDI: 100Mbit/s UDP. User Datagram Protocol. Verbindungsloses Transport-Protokoll auf Schicht 4 der TCP/IP-Protokollfamilie. _ TCP. Unicast Datenpaket. Das nur an einen Empfänger adressiert ist, im Gegensatz zu Multi- und Broadcast. UPS . Uninterruptable Power Supply. _ USV URL. Universal Resource Locator. Standardisiertes Adressierungschema für den Zugriff auf Hypertext-Dokumente und andere Dienste durch einen Browser z.B. www.luetze.de USV. Unterbrechungsfreie Stromversorgung. UTP. Unshielded Twisted-Pair. Kabel mit ungeschirmten verdrillten Adernpaaren, meist 4paarig --> STP VLAN . Virtuelles LAN, aufgebaut mit Switches. Ziel: Broadcast Eingrenzung auf die Netz-Bereiche, wo der Broadcast nützlich ist. Wird auch zum Auftrennen von Netzen aus Sicherheitsgründen verwendet. VPN. Virtual Private Network (Virtuelles Privates Netzwerk). Ein VPN schließt mehrere voneinander getrennte private Netzwerke (Teilnetze) über ein öffentliches Netz, z.B. das Internet, zu einem gemeinsamen Netzwerk zusammen. Durch Verwendung kryptographischer Protokolle wird dabei die Vertraulichkeit und Authentizität gewahrt. Ein VPN bietet somit eine kostengünstige Alternative gegenüber Standleitungen, wenn es darum geht, ein überregionales Firmennetz aufzubauen. VRRP. Virtual Redundant Router Protocol. Protokoll zur Steuerung redun- danter Router. Siehe auch HSRP. WAN. Wide Area Network, Weitverkehrsnetz. Öffentliches Daten- und Transportnetz zum Verbinden Lokaler Netze. Übertragungsprotokolle: ISDN, Frame-Relay, X.21 SDH, SONET, ATM. WDM . Wavelength Division Multiplex. WEP. Wired Equivalent Privacy. WEP ist ein Verschlüsselungsverfahren in Wireless LANs nach 802.11 zum Schutz der übertragenen Daten. WFQ. Weighted Fair Queuing. Verfahren zur Abarbeitung der Prioritäten- Queues in einem Switch. Höchste Queue erhält z.B. 50% der Bandbreite, die nächste 25%,... . WiFi. Wireless Fidelity. WiFi ist eine Zertifizierung von Wireless LANs (WLAN) nach Standard 802.11, die von der WECA (Wireless Ethernet Compatibility Alliance) durchgeführt wird. Mit dieser Zertifizierung wird die Interoperabilität von WLAN-Produkten bestätigt. --> http://www.wi-fi.net Wireless LAN Lokale Netze, die ohne Kabelverbindungen arbeiten. Wirespeed. Weiterleitung der Pakete mit Leitungsgeschwindigkeit. WLAN Wireless --> LAN. Nach IEEE 802.11, .15, .16 (Bluetooth). WWDM. Mit dem WWDM-System (Wide Wavelength Division Multiplex) kann in LWL-Netzwerken die Übertragungskapazität der optischen Fasern erhöht werden. Hierzu multiplext das System mehrere optische Singlemode-Signale unterschiedlicher Wellenlängen zu einem optisches Composite-Signal. So können mehrere Anwendungen gleichzeitig über nur ein LWL-Kabel-Paar übertragen werden. Dies erübrigt die Installation weiterer LWL-Kabel und senkt damit deutlich Kosten. WWW. World Wide Web. X.25 . Data Packet Control Protokoll, das z.B. bei Datex-P eingesetzt wird. XML. Extended Markup Language. XNS. Xerox Network Systems. Zugriffprotokoll. Zugriffsverfahren. Regelt den Zugriff auf das Medium. ETHERNET: CSMA/CD; Token-Ring: Token FDDI: Append Token; WLAN: CSMA/CA Zugriffverfahren --> Zugriffprotokoll.
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