LÜTZE: Ethernet Connectivity

LÜTZE - Ethernet Connectivity • Glossar 53 DQPSK. Differential Quaternary Phase Shift Keying. DQPSK ist ein Modulationsverfahren für Systeme mit 1 Mbit/s oder 2 Mbit/s, welches mit dem --> DSSS-Übertragungsverfahren Standard 802.11 genutzt wird. DSC. Duplex straight connector. --> SC. DSL. Digital Subscriber Line. Technologie, um das Internet mit 1,5 MBit/s über Kupferleitungen zu betreiben. DSSS. Direct Sequence Spread Spectrum. DSSS ist ein Übertragungs- verfahren nach Standard 802.11. Das Verfahren wandelt durch Kodierung das schmalbandige zu einem breitbandigen Signal. Auf diese Weise kann das gesamte Frequenzband genutzt werden, und man erreicht dadurch eine höhere Datenübertragungsrate sowie eine niedrigere Störanfälligkeit. DTE. Data Terminal Equipment, z.B. Computer. Siehe auch Unterschied zu DCE: Pin-Belegung. Dual Homing. Netzwerktechnologie bei der ein Gerät durch zwei unab- hängige Anschlusspunkte (points of attachment) an ein Netzwerk ange- bunden ist. Ein Anschlusspunkt ist die primäre Verbindung, der andere ist eine Standby-Verbindung, die bei Ausfall der primären Verbindung aktiviert wird. DVMRP. Distance Vector Multicast Routing Protocol, Internetwork Gateway Protokoll, basiert weitgehend auf RIP. DVMRP nutzt IGMP um Routing-Datagramme mit seinen Nachbarn auszutauschen. DWDM. Dense Wavelength Division Multiplex. Dynamisches - DNS. Weist bei wechselnder IP-Adresse den gleichen Namen zu. EMC. Electro magnetic compatibility EMV. Elektromagnetische Verträglichkeit Elektromagnetische Verträglichkeit. Einstrahlfestigkeit und Abstrahlverhalten bezüglich elektromagnetischer Störungen, Class A/B. EtherCat. Industrielles Ethernet-System der Firma Beckhoff ETHERNET Datennetz, standardisiert bei IEEE 802.3 seit 1983. Basiert auf dem Zugriffsverfahren --> CSMA/C. Variable Paketlänge von 64 byte bis 1518 byte (1522 mit TAG field). Geschwindigkeiten/Bandbreite: 10 Mbit/s, 100 Mbit/s (Fast-ETHER_NET), 1000 Mbit/s (Gigabit-ETHERNET) und 10000 Mbit/s (10-Gigabit-ETHERNET). EtherNet/IP ist ein Protokollstack für das ETHERNET, der für industrielle Anwendungen entwickelt wurde. EtherNet/IP setzt auf dem Standard- TCP/IP-Protokoll auf und nutzt eine gemeinsame Anwendungsschicht mit DeviceNet. Es erleichtert damit den Informationsaustausch zwischen Device-Level-Netzwerken und Informationssystemen auf Betriebsebene. Industrielles Ethernet-System der --> ODVA ETHERNET Paket. Bezeichnung für ein Datenpaket. Es beinhaltet neben den eigentlichen Nutzdaten das Destination- und Source- Adressfeld (DA bzw. SA), das TAG-Feld (4 Byte, optional) sowie das Length/Type-Feld. FCS. Frame Check Sequence. Prüfsumme am Ende des ETHERNET- Pakets, wird vom Absender errechnet und eingetragen. Der Empfänger errechnet Prüfsumme aufgrund des empfangenen Pakets und vergleicht diese mit dem eingetragenen Wert. Siehe auch CRC. FDB. Forwarding Data Base. Adresstabelle eines Switches nach der er die Entscheidung trifft, an welchen Port ein Paket gesendet werden muss. In der Adresstabelle wird eine MAC Adresse dem Port zugeordnet, über den das entsprechende Gerät erreicht wird. Die Tabelle wird regelmäßig (--> Aging) aktualisiert. FDDI. Fiber Distributed Data Interface. Datennetz, standardisiert bei ISO 9314 und ANSI X3T9.5 sowie X3T1 2. FDX. Full Duplex. Übertragungsmodus einer Komponente: Senden und Empfangen ist gleichzeitig möglich. Kein Zugriffverfahren nötig. --> HDX. FEXT. Far End Crosstalk. Nebensprechen am fernen Ende bei sym- metrischen Kupferkabeln. Flammwidrigkeit. Eigenschaft eines Kabels, eine Flamme nicht weit- erzuleiten (Zündschnureffekt) bzw. auszulöschen. Flow-Control. Strategie bei Überlast am Ausgangs-Port und beginnen- dem Speicherüberlauf: Verwerfen von Paketen am Eingangs-Port oder Signalisierung an angeschlossene Geräte, das Senden einzustellen durch Simulation einer Kollision im HDX-Modus oder durch Senden spezieller „Pause"-Pakete im FDX-Modus. F/O Fiber optics. Frame Relay. Modifizierte Version der X.25-Paketvermittlung im WAN. FTP. Foiled twisted pair, foliengeschirmte symmetrische Datenleitung. FTP 1. File Transfer Protocol. Protokoll auf Schicht 5, nutzt TCP zum Transport, daher Einsatz im WAN. 2. Foiled Twis-ted-Pair. FTTD. Fiber To The Desk Büroverkabelung mit LWL bis zum Endteilnehmer Full Duplex. --> FDX GARE. Generic Attribute Registration Protocol. Protokoll-Familie zum Austausch von Parametern zwischen Switches auf Layer 2. Zur Zeit existieren --> GMRP und --> GVRP. Gateway. Komponente oberhalb Schicht 2 des ISO/OSI-Referenz Modells. Auf Schicht 3 üblicherweise als Router bezeichnet. Setzt Protokolle dieser Schichten ineinander um. GBIC. Gigabit interface converter. --> SFP. Gbps. Gigabit pro Sekunde, Gbit/s (Gigabits per second). GMRP . --> GARP Multicast Registration Protocol. GVRP. --> GARP VLAN Registration Protocol. Half Duplex. --> HDX Halogenfreiheit. Halogenfreie Kabel bilden beim Brand keine säurehalti- gen Raiuchgase, die für Menschen ebenso wie für elektronische Geräte sehr gefährlich sind. HASH. Prüfsumme, die die Integrität einer Information sicherstellt. HCS ® . Hard Polymer Cladded Silica. Kunststofffaser mit Kern aus Quarzglas. --> PCF -->POF. HDX. Half Duplex. Übertragungsmodus einer Komponente: Entweder ist Senden oder Empfangen möglich. Bei ETHERNET ist dazu das Zugriffsverfahren CSMA/CD nötig. --> FDX. HiRRP. Protokoll zur Steuerung redundanter Router. Fällt einer der beiden Router aus, dann übernimmt innerhalb 800 ms der verbleibende Router vollständig die Aufgaben des anderen. Hops. Anzahl der maximal möglichen Routerübergänge eines Daten- packetes. Siehe auch TTL. HSRP. Hot Standby Routing Protocol. Protokoll zur Steuerung redundan- ter Router. --> VRRP. HTML. HyperText Markup Language. HTTP. HyperText Transfer Protocol. Von Webbrowsern und Web-Servern benutztes Protokoll zur Übertragung von Dateien, wie z.B. Text und Bilder. HTTPS . HTTP Secure. Paketweise verschlüsselte HTTP-Kommunikation. Hub. Komponente auf Schicht 1 des ISO/OSI-Referenzmodells. Regener- iert die Amplitude und die Signalform des ankommenden Signals und gibt es an alle anderen Ports weiter. Synonyme: Sternkoppler, Konzentrator. IAONA . Industrial Automation Open Networking Alliance Europe e.V. Europe wurde im Jahr 1999 auf der SPS/IPC/Drives in Nürnberg gegrün- det. IAONA ist ein Verband von mittlerweile mehr als 130 führenden inter- nationalen Herstellern und Nutzern von Automatisierungssystemen. Der Verein verfolgt das Ziel, ETHERNET auf internationaler Ebene als die Standardapplikation in allen Industrieumgebungen zu etablieren. Dies hat den Zweck, eine einheitliche, Interfacefreie Kommunikation über alle Ebenen eines Unternehmens hinweg zu verwirklichen. Dies bezieht sich auf alle Bereiche Fabrik-, Prozess- und Gebäudeautomatisierung. Weitere Information: http://www.iaona-eu.com/ ICMP. Internet Control Message Protocol. Bekanntester Befehl: Ping. ID Identifier. IDA. Interface for Distributed Automation. Offene Schnittstelle, die auf dem TCP/IP-Stack aufsetzt, für Applikationen der Automatisierung. IEC. International Electrotechnical Commission. Internationales Standardisierungsgremium IEEE. Institute of Electrical and Electronics Engineers. Standardisierungsgremium für LANs mit den bedeutenden Standards 802.3 für ETHERNET, 802.1 für Switches. IETF. Internet Engineering Task Force. IFG. Inter Frame Gap. Mindestabstand zwischen zwei Paketen. Synonym: Inter Packet Gap (IPG). IGMP. Internet Group Management Protocol. Layer 3-Protokoll für Multicast-Transport, siehe auch GMRP. IGMP. Snooping Internet Group Management Protocol Snooping. Eine Funktion, bei der Switches IGMP-Pakete untersuchen und die Mitgliedschaft eines Teilnehmers zu einer Multicast --> Gruppe dem je- weiligen Port zuordnen. Dadurch lassen sich auch Multicasts gezielt in die Segmente vermitteln, in denen sich Teilnehmer einer Gruppe befinden. IGP. Interior Gateway Protocol. IGRP. Interior Gateway Routing Protocol. Internet-Protokoll s. IP. IP. Internet Protocol, Übertragungsprotokoll auf Schicht 3, weit verbreitet (> 80 %). IPv4: Vers. 4= 4 byte-Adressen; IPv6: Versi. 6 = 16 byte- Adressen, IPnG = IPv6

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