Chauvin Arnoux: Messen & Prüfen

132 MESSPRINZIP UND PC-SOFTWARE 06 MESSPRINZIP UND PC-SOFTWARE 3. Der dritte Modus nennt sich erweiterter Aufzeichnungsmodus oder XRM™  . Bei diesem Verfahren passt sich das Gerät automatisch den Gegebenheiten an. Der Benutzer wählt ein Aufzeichnungsintervall aus den 21 möglichen (von 1 Wert alle 125 ms bis 1 Wert pro Tag) und gibt Datum/Uhrzeit für Aufzeichnungsbeginn und -ende ein. Der Datenlogger speichert nun die Daten im angegebenen Intervall bis der Speicher voll ist. Nun löscht der Logger jeden zweiten Wert aus dem Speicher und gibt damit die Hälfte des Speichers für neue Aufzeichnungen frei, die jetzt mit einem doppelt so langen Intervall aufgezeichnet werden. Wenn der Speicher nun wieder voll wird, wird wiederum jeder zweite Wert gelöscht und die Erfassung geht mit dem doppelten Aufzeichnungsintervall weiter. Dieses Verfahren wiederholt sich bei jedem Speicherüberlauf so lange bis der Ende-Zeitpunkt erreicht ist oder bis die Batterie schwach wird und der Logger in den Standby-Betrieb geht. Aufzeichnungsarten Die Datenloggerfamilie Simple Logger ® II bietet eine Auswahl von drei möglichen Daten-Aufzeichnungsarten: 1. Der erste Modus ist der von den Profis am meisten benutzte und nennt sich «Beginn/Ende». Dafür wählt der Benutzer ein Aufzeichnungsintervall von den 21 angebotenen, d.h. von 8 pro Sekunde (mit einem Aufzeichnungsintervall von 125 ms) bis zu 1 Wert pro Tag. Danach gibt er Datum/ Uhrzeit für den Aufzeichnungsbeginn und Datum/Uhrzeit für das Aufzeichnungsende ein. Die Daten werden nun im angegebenen Intervall aufgezeichnet bis das angegebene Aufzeichnungsende erreicht oder bis der Speicher voll ist. Der Logger schaltet dann die Erfassung ab und geht in Standby-Betrieb. Die aufgezeichneten Daten sowie die Informationen über Beginn und Ende der Aufzeichnung und das Einschalten des Standby- Betriebs bleiben im Speicher und können heruntergeladen werden. 2. Der zweite Modus ist eine Abwandlung des ersten und nennt sich FIFO (vom Englischen: First In First Out). Auch hier gibt der Benutzer das Aufzeichnungsintervall und den Beginn- und den Ende-Zeitpunkt wie oben beschrieben ein. Wenn nun allerdings vor Erreichen des Ende-Zeitpunkts der Speicher voll ist, dann werden die jeweils ältesten Daten am Dateianfang gelöscht und durch die jeweils neuesten am Dateiende ersetzt. Dieses «Durchschieben» der Daten durch den verfügbaren Speicher dauert so lange an, bis der Ende-Zeitpunkt erreicht ist. Praktische Auswertesoftware DataView ® im Lieferumfang Mit der Software DataView ® lassen sich alle Arten von Datenanalysen, wie z.B. Leistungsverläufe, ganz einfach am PC konfigurieren und steuern. Über klar gestaltete und benutzerfreundliche Dialogfenster sind sämtliche Simple Logger ® II-Funktionen einstellbar und Datenanalysen abrufbar. Messergebnisse können in Echtzeit auf dem PC angezeigt und im Logger oder im PC gespeichert werden. Gleichzeitig lassen sich mit der Software individualisierte Messprotokolle mit Anmerkungen und Auswertungen des Benutzers erstellen. • Anzeige und Analyse der Daten in Echtzeit auf Ihrem PC • Speicherung der Daten in Echtzeit im PC • Konfiguration aller Funktionen und Aufzeichnungsparameter über den PC, wie etwa Aufzeichnungsintervall, Aufzeichnungsdauer, Konfiguration der Kanäle usw… • Erstellung und Sicherung einer Bibliothek von Konfigurationen, die je nach Bedarf in die Logger geladen werden können • Vorwärts- und Rückwärts-Zoom oder Panoramadarstellung von Kurvenabschnitten, um Daten genauer analysieren zu können • Herunterladen, Anzeige und Analyse von gespeicherten Daten • Anzeige in Echtzeit der Wellenformen, der Trendkurven, der Oberschwingungen (bei Modellen für AC-Größen) und der Kommentare in Textform • Erstellung von individualisierten Präsentationen und Messprotokollen • Ausdruck von Messprotokollen nach standardisierten oder individualisierten Vorlagen • Kostenloses Herunterladen von Software-Aktualisierungen

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