Bernstein: Gesamtprogramm Sensortechnik
Sonderausführungen Autokollimation Vorteile: z z Sende- bzw. Empfangskanal durch gleichen Lichtaustritt, d. h. keine Totzone mit Reflektoren im Nahbereich Reflexionslichttaster (RT) Lichtsender und Empfänger befinden sich bei einem Reflexionslichttaster in einem gemeinsamen Gehäuse. Das vom Sender abgestrahlte Licht wird vom Tastobjekt diffus reflektiert. Ein Teil dieser Reflexion gelangt zurück auf den Empfänger und erreicht bei ausreichender Intensität ein Schalten des Ausganges. Die Beschaffenheit und die Farbe der Objektoberfläche hat demnach großen Einfluss auf die Erkennung (Anwesenheit – Abwesenheit) der Objekte. Die im Datenteil dieses Kataloges angegebenen Tastweiten sind nach DIN EN 60947-5-2 definiert: Tastweiten bis 400 mm beziehen sich auf eine Testkarte Kodak- Papier weiß mit 100 x 100 mm Kantenlänge. Für die Tastweiten ≥ 400 mm werden Testkarten 200 x 200 mm verwendet. Da der Reflexionsgrad der abzutastenden Objektoberfläche die Tastweite beeinflusst, lässt sich hierfür ein prozentualer Korrekturfaktor bzw. Remissionswert angeben. Dieser Wert kann z. B. bei unter 10 % für mattschwarze Kunststoffe liegen, aber auch 200 % bei Rohalumuniumblechen erreichen (spezielle Werte auf Anfrage). Grundsätzlich ist ein applikationsabhängiger Test des vorliegenden Objektes zu empfehlen, um zusätzliche Einflüsse wie Staub, Feuchtigkeit oder ähnliches für den optimalen Sensor zu berücksichtigen. Vorteile: z z Einfachste Montage z z Kein Reflektor notwendig Nachteile: z z Für die Erkennung unterschiedlicher Objekte (Oberfläche, Farbe) sind unterschiedliche Abstände und Empfindlichkeitseinstellungen notwendig. Reflexionslichttaster mit Hintergrundausblendung (RH) Es handelt sich hierbei um eine Sonderform eines Reflexionslichttasters. Verwendet werden zwei Empfangsbauelemente bzw. segmentierte Empfänger. Nach dem Triangulationsprinzip erreichen Reflexionen von Objekten größerer Abstände nicht mehr die aktiven Flächen der Empfängerbauelemente. Vorteile: z z Hintergründe beeinflussen nicht die Objekterkennung (z. B. lässt sich ein kaum reflektierendes Objekt vor einem glänzenden Hintergrund erkennen) Nachteile: z z Geringe Tastweiten z z Größerer technischer Aufwand V-Taster, Fix-Focus (FF) Bei einem V-Taster sind die Sende- und Empfangsbauelemente in einem definierten Winkel zueinander angeordnet. Die Lichtkegel des Senders und Empfängers treffen sich in einem Focus-Punkt. Um diesen Punkt herum ergibt sich ein aktiver Bereich zum Erkennen von Objekten. Vorteile: z z Ausblendung von Vorder- und Hintergrund z z Definierter aktiver Bereich Nachteile: z z Geringe Tastweiten (durch begrenzte Basisbreite des Sensorgehäuses) Winkeloptik Bei der Baureihe M18 gibt es für beengte Einbausituationen Versionen mit radialer Optik (Lichtaustritt 90° umgelenkt). Diese Sensoren haben etwas reduzierte Reich- und Tastweiten, bedingt durch optische Umlenkverluste, im Gegensatz zu Versionen mit einer axialen Optik. Reflektoren Für die Reflexion bei Lichtschranken eignen sich am besten so genannte Tripelreflektoren von BERNSTEIN, die aus mehreren pyramidenförmig zusammenstehenden Tripelspiegeln bestehen. Die pyramidenförmige Struktur dieser Tripelspiegel ermöglicht eine Verschwenkung des Reflektors von bis zu 30° zur optischen Achse (z. B. an der Applikation durch Vibration oder leichte Bewegungen verursacht). Die Reichweitenangaben der Reflexionslichtschranken beziehen sich grundsätzlich auf den Reflektor Ø 83 mm (6572107003); bei kleineren Reflektoren verringert sich die Reichweite. Grundsätzlich sollte die Reflektorgröße nach der Reichweite und der Größe des zu erfassenden Objektes ausgewählt werden. Optimal wäre, wenn das Objekt größer als der Reflektor ist, weil dieser dadurch völlig „abgeschattet“ wird. 49
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