Bernstein: Gesamtprogramm Sensortechnik
Beispiele für Anzugsdrehmomente bei Sensoren imMessinggehäuse: M4 0,8 Nm M5 1,5 Nm M8 8 Nm M12 10 Nm M18 25 Nm M30 70 Nm Schaltfrequenz Die Messung der Schaltfrequenz findet mit einer rotierenden nicht leitenden Scheibe statt, die Standard-Messplättchen enthält (s. Darstellung), die der zuvor definierten Größe entsprechen. Der Abstand der Messplättchen zum Sensor entspricht dem halben Nennschaltabstand. Die maximale Schaltfrequenz ist erreicht, wenn die Einschalt- oder Ausschaltsignalzeit unter 50 µs fällt. Temperaturbereich Der zulässige Umgebungstemperaturbereich liegt für die meisten Sensoren zwischen –25 °C und +70 °C (–13 °F bis +158 °F). Zusätzlich stehen Sensoren mit erweitertem Temperaturbereich –40 °C bis +100 °C zur Verfügung. Montage Induktive Sensoren beinhalten eine Spule auf einem ferromagnetischen Kern, der das elektromagnetische Wechselfeld bündelt. Der Kern ist im Gehäuse so eingebaut, dass das Feld an der aktiven Fläche aus dem Schalter austritt. Ein Teil des Magnetfeldes tritt jedoch auch seitlich aus dem Kern aus. Bei einem bündigen Einbau würde der Sensor bereits durch das seitliche Metall beeinflusst. Um die bündige Einbaubarkeit zu erreichen, wird daher bei Kunststoffgehäusen ein Metallring um den Kern montiert, der den seitlichen Magnetfeldaustritt beschränkt. Wegen der Vorbedämpfung durch diesen Metallring oder durch ein Metallgehäuse haben bündig einbaubare Versionen einen geringeren Schaltabstand als nicht bündig einbaubare und dürfen mit geringerem Abstand voneinander montiert werden. Bündiger Einbau Katalogsymbol für bündigen Einbau Die aktive Fläche kann bündig mit einer Metalloberfläche abschließen. Nicht bündiger Einbau Katalogsymbol für nicht bündigen Einbau Sensoren für nicht bündigen Einbau benötigen eine Freizone mit dem dreifachen Gehäusedurchmesser des Sensors und einer Tiefe von min. 2 x Sn. Minimaler Abstand nicht bündig einbaubarer Sensoren voneinander Montage mit einer Befestigungsschelle parallel zu einer Stahlwand NAMUR-Sensoren (Normenarbeitsgemeinschaft für Mess- und Regeltechnik in der Chemischen Industrie) Schutzart Die Gehäuse sind je nach Kennzeichnung staub- und wasserdicht nach IP65 bzw. IP67 (DIN EN 60529). Kurzschlussschutz Die Standardsensoren bieten einen taktenden Kurzschlussschutz und sind gegen Verpolen geschützt. Anzugsdrehmomente BERNSTEIN legt den Sensoren entsprechende Muttern zur Befestigung bei. Die Anzugsdrehmomente sind den jeweiligen Datenblättern zu entnehmen. Werkstoffe Die Sensoren sind durch eine Kapselung aus glasfaserverstärktem Thermoplast, Messing oder NIRO geschützt. Das Anschlusskabel hat einen PVC- oder PU-Mantel. Anschlusstechniken Folgende Anschlusstechniken stehen für die Standardsensoren zur Verfügung: z z Kabelvarianten (2 m) mit PVC- oder PUR-Mantel z z Steckervarianten mit M8, M12 Stecker oder Stecker nach DIN 43650 z z Schnellanschlusstechnik mit Steckverbindern in Ultralock- Technologie Normen und Zulassungen Alle Sensoren tragen das CE-Kennzeichen. Es gelten folgende Europanormen gemäß CENELEC: z z EN 60947-5-2 Näherungsschalter z z EN 60947-5-6 NAMUR-Sensoren 13
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