ALFRA: Katalog Sägen
45 1. Die Lochsägen mit der empfohlenen Schnittgeschwindigkeit einsetzen, siehe Richtwerttabelle auf der Verpackung. 2. Nicht zu hohen Druck anwenden. Etwas mehr Druck für härteres Material und weniger Druck für weicheres Material. 3. Um eine gute Zentrierung zu erhalten, muss der Zentrierbohrer ca. 6 mm über die Zähne hervorstehen. Empfehlenswert ist, mit einem Spiralbohrer das Loch erst vorzubohren und dann den Zentrierbohrer der Aufnahme als Zentrierstift zu verwenden. 4. Beim Bohren von Metall ein gutes Schneidöl verwenden. Dies ver- längert die Standzeit der Lochsägen und verhindert ein vorzeitiges Abstumpfen der Zahnspitzen. 5. Der Schaft des Aufnahmehalters muss mit den abgeflachten Seiten richtig im Bohrfutter fest eingespannt werden. 6. Die Lochsäge muss im rechten Winkel zum Sägegut anschneiden. Ein Verkanten ist unbedingt zu vermeiden. Unfallgefahr! 7. Werden große Lochsägendurchmesser mit Handbohrmaschinen einge- setzt, muss die Handbohrmaschine besonders fest gehalten werden. Nach Möglichkeit sollten Bohrständer benutzt werden. 8. Die Aufnahme muss fest in die Lochsäge mit allen Gewindegängen eingeschraubt werden und die Mitnehmerstifte müssen fest in den Mitnehmerlöchern sitzen. 9. Die Mitnehmerstifte mit dem Drehring sichern oder bei der Schnell- wechselaufnahme blockieren. 10. Bei der Arbeit mit Bi-Metall Lochsägen Arbeitsschutzbrille tragen und Hände weg von der auslaufenden Säge. Nicht versuchen, die auslau- fende Säge mit der Hand abzustoppen. 11. Besonders beim Schneiden von Holz, Spanplatten, Holzersatzwerk- sto en die Säge öfter lüften und das Sägemehl sowie den Sägestaub unbedingt entfernen. Geschieht dies nicht, verbrennen die Zahnspitzen und die Lochsäge klemmt im Schnittkanal. 12. Beim Bohren von Holz, Spanplatten, Schichtplatten und Holzersatz- werksto en empfehlen wir folgende Vorgehensweise: Mehrere Löcher unmittelbar an der Innenseite des Rundschnitts bohren. Das erleichtert die Spanabfuhr und vermeidet häufiges Unterbrechen des Schnitts und Reinigen der Zahnspit- zen. Bei besonders starkem Material ... ... empfiehlt es sich auch, von zwei Seiten anzusägen oder mehrere Löcher unmittelbar an der Innenseite des Rundschnittes zu bohren. Das erleich- tert die Spanabfuhr und vermeidet häufiges Unterbrechen des Schnittes und Reinigen der Zahnspitzen. Vergrößerung existierender Löcher Existierende Löcher ab 32 mm Ø, 1 1/4“ können mit einem einfachen Trick erwei- tert werden: Nehmen Sie eine Lochsäge mit 32 mm Ø und schrauben Sie diese innerhalb der Lochsäge auf das hervorstehende Gewin- de der Aufnahme A2. Die innere Lochsäge dient so als Führungslochsäge, um existierende Löcher zu erweitern, siehe Bild. Das sollten sie unbedingt vermeiden: 1. Mit zu hoher oder zu langsamer Schnittgeschwindigkeit arbeiten. Die Zähne gleiten über das Material und stumpfen vorzeitig ab. 2. Es ist zu vermeiden, dass die Sägezähne abrupt auf das Material auf- tre en und die Zähne dadurch ausbrechen. 3. Metallwerksto e nie trocken sägen. Immer ein Schneidöl einsetzen. 4. Die Säge nie schief oder schräg auf das Sägegut aufsetzen. Verlet- zungsgefahr beim Einsatz auf Handbohrmaschinen. Die Säge kann zerbrechen oder der Aufnahmeschaft kann zerstört werden. 5. Auf runden Lauf der Lochsäge achten. Ggf. Bohrfutteraufnahme über- prüfen. 6. Nie die Führungsstifte der Aufnahmehalter nur teilweise in die Füh- rungslöcher der Lochsäge einschrauben. Das Gewinde der Lochsägen- krone kann herausgerissen werden. 7. Nie die Lochsäge manuell frei Hand nachschleifen. Lochsägen beim Fachmann nachschleifen lassen. Auf genügende Restschränkung und gleichmäßige Zahnhöhe ist zu achten. 8. Wird der Werkzeugaufnahmeschaft im Bohrfutter zerdrückt oder schert der Schaft ab, so liegt ein zu hoher Vorschubdruck vor. 9. Wird die Lochsäge seitlich außen ungleichmäßig abgerieben, so liegt ein unrunder Lauf vor oder das zu sägende Material wurde nicht richtig festgespannt. 10. Sind die Zahnspitzen blau angelaufen, so wurde ohne Schneidöl oder mit zu hoher Schnittgeschwindigkeit gearbeitet. HSS-B -M -L – B
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